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DIE RÖMISCHEN INSCHRIFTEN DER ÖSTERREICHISCHEN NATIONALBIBLIOTHEK

Vor genau 102 Jahren erschien als Oster- und Pfingstbeilage 1913 der Wiener „Montags-Revue“ der bis zum heutigen Tage einzige vollständige Katalog über „Die Inschriftsteine der Hofbibliothek“. Autor war der damalige Kustos der Hofbibliothek, Dr. Edmund Groag, der auch als außerordentlicher Professor für römische Geschichte an der Universität Wien lehrte.

DIE RÖMISCHEN INSCHRIFTEN DER ÖSTERREICHISCHEN NATIONALBIBLIOTHEK

Hrsg.: Franziska Beutler | Ekkehard Weber

80 Seiten | 14,8x21 cm | EUR 15,00 | ISBN: 978-3-902976-28-4 | ET 11/2015

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Vor genau 102 Jahren erschien als Oster- und Pfingstbeilage 1913 der Wiener „Montags-Revue“ der bis zum heutigen Tage einzige vollständige Katalog über „Die Inschriftsteine der Hofbibliothek“. Autor war der damalige Kustos der Hofbibliothek, Dr. Edmund Groag, der auch als außerordentlicher Professor für römische Geschichte an der Universität Wien lehrte.
Die im Katalog beschriebenen Inschriftensteine wurden in der einstigen Hofbibliothek als Dekoration der Treppe zum Prunksaal eingemauert. Im Eingangsbereich der Nationalbibliothek und im Treppenhaus befinden sich insgesamt 51 lateinische Inschriftensteine aus dem 2. und 3. Jahrhundert n. Chr.
Bis auf zwei Steine aus Rom und acht Steine aus dem heute slowenischen Celje stammen alle übrigen aus der römischen Provinz Dacia im heute rumänischen Siebenbürgen.
Inhaltlich können dabei 17 Grabinschriften, 24 Weihe-inschriften und 9 Ehreninschriften unterschieden werden. Das offenkundige Desiderat einer zeitgemäßen und übersichtlichen Darstellung der Inschriftensteine für interessierte BesucherInnen der Nationalbibliothek hat nun sechs engagierte Schülerinnen und Schüler des BRG Wien XIV auf den Plan gerufen, die sich im Rahmen eines Unterrichtsprojektes im Wahlpflichtfach Latein mit der Erstellung dieses Inschriftenkataloges beschäftigt haben. Neben der Aneignung von Grundkenntnissen der lateinischen Epigraphik standen dabei das adäquate Übersetzen der Inschriften und zusätzliche Recherchen zu den Fundorten in Slowenien und Rumänien im Mittelpunkt. Franziska Beutler und Ekkehard Weber, Angehörige des fachzuständigen Instituts für Alte Geschichte und Altertumskunde, Papyrologie und Epigraphik der Universität Wien, die sich schon seit längerer Zeit mit diesen Inschriften beschäftigt haben, legen nun eine überarbeitete Fassung dieses Büchleins vor, mit vielen nützlichen Informationen zu diesen Inschriften.

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Veranstaltung: Potentiale von Open Access in den Geisteswissenschaften - Jänner 2016

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Frühjahr 2018